2009-2010: Die Bewegung wächst

Es entstanden weitere Initiativen in Deutschland, aber auch in Österreich (dort oft gekoppelt mit den Alternativforen von Franz Nahrada und Attac Österreich) sowie in der Schweiz (oft in Kooperation oder im Verbund mit „Neustart Schweiz“). Unter dem Titel „Energiewende” erschien im September 2008 das erste Handbuch zu Transition auf dem deutschen Markt und machte mit den Ideen einer relokalisierten, postfossilen Welt vertraut – mit Erfolg, denn 2010 waren schon rund 20 Initiativen am Start. Es folgten weitere Filme und insbesondere der Kultursender ARTE berichtete wiederholt über Transition und die Initiativen.

Seit 2010: Das Transition Netzwerk etabliert sich

2012 wurde vom Berliner Produzenten Nils Aguilar die Dokumentation Voices of Transition produziert, die 2013 in den deutschen Kinos lief.

Seit 2010 werden über die Website www.transition-initiativen.de Informationen ausgetauscht und halten die Gruppen untereinander Kontakt; die Website ist darüber hinaus eine Quelle der Inspiration für alle Beteiligten und Interessierten.

 Eine ähnliche Funktion erfüllen die bundesweiten Netzwerktreffen und (Un)Konferenzen, auf denen jeweils zwischen 70 bis 170 Menschen für zwei Tage zusammenkommen, um sich untereinander auszutauschen. An folgenden Orten fanden die Treffen bisher statt:

2010 Hannover

2011 Bielefeld

2012 Witzenhausen

2013 Gemeinschaft Schloss Tempelhof

2014 an den Helfensteinen bei Kassel

2015 in der Attac-Villa in Könnern bei Halle, (Un)Konferenz parallel zur ICCA in Hannover

2016 In Tra(i)nsition Town Tour, in deren Rahmen wir im Bergischen Land und Ruhrgebiet mit Rob Hopkins fünf Transition Orte besucht haben.

2017 in Planung: in Essen vom 15.-17.September unter dem Titel „Aufruhr“